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Die Fremen sind die Bewohner des Planeten Dune. Sie stammen von buddhislamischen Sklaven ab, die während Butlers Dschihad nach Arrakis geflüchtet waren. Auf dem unwirtlichen Wüstenplaneten fühlten sie sich endlich als „freie Menschen“ (englisch ‚free men‘, woraus der der Name Fremen abgeleitet wurde). Aufgrund ihrer Geschichte sind die Fremen Fremden gegenüber äußerst misstrauisch.

Weitere Einzelheiten Bearbeiten

Das Wirken zweier Anführer (Selim und Ishmael) lehrt die Fremen, sich an die Wüste anzupassen und die Sandwürmer als Fortbewegungsmittel zu gebrauchen. Sie setzten selbst entwickelte, hochwertig verarbeitete Technik zum Wassersparen ein – die sogenannten Destillanzüge. Ein korrekt getragener Anzug reduziert den Wasserverlust eines Menschen in der Wüste auf maximal 3% und stellt dem Träger trinkbares, wieder aufbereitetes Wasser zu Verfügung. Die gesamte Kultur und Lebensweise ist von der sogenannten Wasserdisziplin geprägt.

Pardot Kynes, der imperiale Planetologe, gewann ihr Vertrauen und überzeugte sie von seinem Terraformingprojekt, das Dune zum Blühen bringen sollte. Sein Sohn, der Halbfreme Liet Kynes wurde zum ersten Anführer aller Fremen. Paul Atreides, der den Stammesnamen Usul erringen konnte, und für sich selbst den Namen Muad´dib wählte, führte die Fremen in den finalen Konflikt gegen die Harkonnen und den Imperator Shaddam IV.

Hintergründe Bearbeiten

Im Zuge des Romanzyklus nimmt die Bedeutung der Fremen stetig ab. Im vierten Band sind sie in ihrer Rolle als „Museumsfremen“ am Tiefpunkt ihrer Wirkungsgeschichte angelangt. Nach dem Tode des Gottkaisers und der erneuten Transformation von Arrakis zu einem Wüstenplaneten, nehmen sie, als Würdenträger der neuen Religion des „geteilten Gottes“ Shai-Hulud, eine akzeptable Position ein.